Was ist bei der Rechtsschutzversicherung zu beachten?

Immer wenn Personen die Rechtsschutzversicherung beanspruchen möchten, dann kommt die Frage auf, wann diese eigentlich bezahlt. Leider kommt es an dieser Stelle häufig zu einem bösen Erwachen. Nicht alle Streitfälle werden durch die Rechtsschutzversicherung abgedeckt und trotz Versicherung werden oft Anwaltskosten selbst bezahlt. Es gibt bei der Versicherung einige spezielle Vereinbarungen und der Teufel liegt dort im Detail. Es gibt einige Risiken, die durch die Rechtsschutzversicherung nie abgedeckt werden. Die Deckung von Schäden setzt in der Regel auch eine Wartefrist von drei bis sechs Monaten voraus. Bei der Wahl der Versicherung kann eine Basisversicherung gewählt werden oder es gibt auch ein Rundumpaket. Das Anforderungsprofil ist bei dem Abschluss der Versicherung wesentlich. Wichtig ist immer, ab wann ein Schutz bestehen soll und für welche Streitigkeiten dieser gelten soll. Die erforderlichen Bausteine sollten immer gut überlegt werden, denn meist werden die Verträge für eine Laufzeit in Höhe von zehn Jahren abgeschlossen. Zum Teil funktioniert die vorzeitige Kündigung kaum oder nicht.

Was umfasst der Versicherungsschutz?

Die Rechtsschutzversicherungen decken grundsätzlich nur Streitigkeiten. Nicht von dem Versicherungsschutz umfasst sind sämtliche anwaltlichen Vertretungen beim Vertragsabschluss, bei Errichtung von Gesellschaftsverträgen, bei der Erstellung von Testamenten oder bei Vereinbarungen. Diese Leistungen werden nicht umfasst, denn es handelt sich nicht um eine Streitigkeit. Lediglich die Beratung im Vorfeld kann zur Rechtsschutzversicherung gehören. Einmal monatlich können die Beratungsgespräche in Anspruch genommen werden. Bei den Beratungsgesprächen werden allerdings nur die Grundzüge erklärt und es ist keine umfängliche rechtliche Unterstützung. Nicht zu den Beratungsgesprächen gehören die Prüfung von Verträgen und Vertragsinhalten. Wird in manchen Sparten ein Versicherungsschutz gewährt, dann beschränkt sich dieser auf das streitige Verfahren. Wer bei der Verlassenschaftsabhandlung im Zuge eines Todesfalls über Pflichtteil- oder Erbansprüche streitet, der wird keinen Versicherungsschutz erhalten. Ein Gerichtskommissar empfindet dieses Verfahren nicht als streitiges Verfahren. Der Versicherungsschutz besteht erst dann, wenn Erbansprüche vor Gericht geltend gemacht werden.

Eine Rechtsschutzversicherung kann eine großes Plus bei juristische Streitigkeiten sein, ist aber keine Garantie für einen Sieg vor Gericht. Daher kann sich diese durchaus lohnen, wenn die Basis z.B. durch eine Haftpflichtversicherung schon gelegt. Hilfreich ist immer ein Rechtsschutzversicherung Vergleich.

Wichtig ist darauf zu achten für welche Zwecke man eine Rechtsschutzversicherung benötigen könnte und diese dann daraufhin abzustimmen. Beispielsweise gibt es solche Versicherungen im Bereich Verkehr, Landwirtschaft, für Firmen oder Vereine, für Eigentümer und Mieter von Immobilien oder Grundstücken oder auch allgemeiner Privat- oder Berufs- Rechtsschutzversicherungen für Selbstständige oder Nichtselbstständige. Helfen kann dabei ein gründlicher Rechtsschutzversicherung Vergleich.

Sehr häufig treten Rechtsstreitigkeiten im Verkehrsbereich auf, weswegen Autofahrer den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung in Erwägung ziehen sollten. Dadurch lassen sich dann unter umständen erhebliche finanzielle Probleme umgehen.

Um auszuloten welche Rechtsschutzversicherung die richtige für einen ist und was sie abdecken sollte, gilt es in erste Linie die für sich selbst größten potentiellen Risiken aufzulisten. Sei es wie oben erwähnt der Straßenverkehr oder Miet- oder Arbeitsverhältnisse. Diese Bereichen machen den grüßten Teil von Rechtsstreitigkeiten aus. Eine sichere Risikoeinschätzung lässt sich nicht treffen, aber man kann z.B. abschätzen wie die Situation im Job betreffend der Zusammenarbeit mit Kollegen oder Vorgesetzten ist oder ob das Verhältnis zum Vermieter angespannt ist oder nicht.

Eine Rechtsschutzversicherung sollte dennoch nicht grundsätzlich abgeschlossen werden, wenn das finanzielle Polster dünn ist, denn ganz kostengünstig sind sie nicht. Vielmehr ist bei kleinem Budget darauf zu achten, das die Grundversicherungen vorhanden sind und je nach Einschätzung der eigenen Situation eine Rechtsschutzversicherung nötig ist. Ist das Budget dafür vorhanden, sollte sie aber abgeschlossen werden, denn die Kosten sind bedeutend geringer als die, die eine Rechtsstreit mit sich bringen kann.

Rechtsschutzversicherungen können entweder einzeln für einen bestimmten Bereich abgeschlossen werden, wodurch sie in der Einzelrechnung etwas teurer sind als wenn man sie im Paket abschließt. Dennoch lohnt sich ein Rechtsschutzversicherung Vergleich.

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